Ein Anfang aus Mitgefühl
Der erste Maher-Kindergarten entstand aus einem einfachen, aber bedeutsamen Anlass:
Auf der Baustelle des ersten Maher-Hauses in Vadhu Budruk spielten kleine Kinder unbeaufsichtigt, während ihre Eltern arbeiteten.
Um Unfälle und Kinderarbeit zu verhindern und ihnen eine liebevolle Betreuung zu ermöglichen, organisierte Sr. Lucyeine Frau aus der Umgebung, die die Kinder behutsam förderte und spielerisch unterrichtete. Aus dieser Initiative ist ein weit verzweigtes Netz von Kindergärten und Vorschulklassen gewachsen
Ein wachsendes Netzwerk der Fürsorge
Heute betreibt Maher Kindergärten und Vorschulklassen in 43 Dörfern und Slums.
Hier finden Kinder aus besonders benachteiligten Familien einen sicheren Ort zum Spielen, Lernen und Aufwachsen.
Während die Eltern ihrer Arbeit nachgehen können, werden die Kinder liebevoll betreut und erhalten täglich eine nahrhafte Mahlzeit. So schafft Maher einen geschützten Raum, in dem Bildung, Geborgenheit und Entwicklung Hand in Hand gehen.
Kinder aus schwierigen Lebensumständen
Die Kindergärten richten sich unter anderem an:
- Kinder von Bauarbeiter*innen
- Kinder von Familien, die Lehmziegel herstellen (oft Adivasi)
- Kinder von Müllsammler*innen, die in Abfallbergen nach Verwertbarem suchen
Viele dieser Kinder wären sonst unbeaufsichtigt oder gefährlichen Arbeitsumgebungen ausgesetzt. Maher bietet ihnen einen Ort der Sicherheit und des kindgerechten Lernens – einen Ort, an dem sie einfach Kind sein dürfen.
Gemeinsam mit staatlichen Partnern
Sobald ein Kindergarten stabil läuft, übergibt Maher die Verantwortung an die zuständigen staatlichen Stellen.
Durch regelmäßige Besuche und Qualitätskontrollen stellt Maher sicher, dass die Betreuung und Förderung der Kinder auf hohem Niveau fortgeführt werden.
Ein sicherer Start ins Leben
Bisher wurden über 5.000 Kinder in Maher-Kindergärten und Vorschulklassen betreut.
Damit erhalten sie nicht nur Zugang zu frühkindlicher Bildung, sondern auch die Chance auf einen sicheren und hoffnungsvollen Start zu Schulbildung